• 1
  • 2
  • 3
§ 10 Delegiertenversammlung

Oberstes Organ der Mindener IG ist die Delegiertenversammlung. Sie wird in der Regel vom 1. Vorsitzenden oder dessen ständigen Vertreter geleitet.

  1. Die Delegiertenversammlung besteht aus:
    1. Dem Vorstand der Mindener IG
    2. Den Vorsitzenden der Mitgliedervereine
    3. Den Delegierten
  2. Kann ein Vorsitzender eines Mitgliedervereines aus persönlichen Gründen nicht an der Delegiertenversammlung teilnehmen, kann er einen Vertreter aus seinem Vorstand entsenden. Das gleiche gilt, wenn ein Vorsitzender als Vorstandsmitglied der Mindener IG bereits an der Delegiertenversammlung teilnimmt.
  3. Die Zahl der Delegierten richtet sich nach der Mitgliederzahl des jeweiligen Mitgliedervereines. Vereine bis zu 200 Mitglieder stellen je 2 Delegierte und für je weitere angefangene 200 Mitglieder einen weiteren Delegierten.
  4. Die Delegierten werden vom Vorstand eines jeden Mitgliedervereines zur Delegiertenversammlung entsandt. Delegierte müssen Mitglied im entsendenden Mitgliederverein sein. Die Art und Weise der Delegiertenbestimmung bleibt den Mitgliedervereinen belassen.
  5. Die ordentliche Delegiertenversammlung tagt einmal im ersten Quartal eines jeden Geschäftsjahres.
  6. Die ordentliche Delegiertenversammlung ist durch ein Vorstandsmitglied des geschäftsführenden Vorstands (§ 13) der Interessengemeinschaft mit einer Frist von 8 Tagen unter Angabe der Tagesordnung schriftlich, auf postalischem oder elektronischem Weg einzuberufen.
  7. Außerordentliche Delegiertenversammlungen sind einzuberufen, wenn:
    1. der 1. Vorsitzende diese im Interesse der Interessengemeinschaft für zweckmäßig hält, oder
    2. wenn der Vorstand es mit einfacher Mehrheit beschließt, oder
    3. wenn zwei Drittel des Beirates dieses schriftlich fordern, wobei der Grund anzugeben ist. Wird dem Verlangen nicht innerhalb eines Monats entsprochen, so können die Antragsteller selbst die Delegiertenversammlung unter Mitteilung des Sachverhalts einberufen.
  8. Jede ordnungsgemäß einberufene Delegiertenversammlung ist beschlussfähig ohne Rücksicht auf die Zahl der anwesenden Delegierten. Die Beschlüsse der Delegiertenversammlung sind für alle Mitglieder bindend.
  9. Anträge an die Delegiertenversammlung sind ausschließlich schriftlich durch die Vorstände der Mitgliedervereine bis spätestens 48 Stunden vor dem Termin der Delegiertenversammlung an den ersten Vorsitzenden der Mindener IG zu richten.
  10. Nicht auf der Tagesordnung stehende Beratungsgegenstände und Anträge können in die Tagesordnung aufgenommen werden, wenn die Delegiertenversammlung mit einfacher Mehrheit dem zustimmt.
  11. Bei Abstimmungen bestimmt der 1. Vorsitzende die Verfahrensweise. In der Regel finden Abstimmungen offen statt. Bei Bedarf können Abstimmungen jedoch auch geheim durchgeführt werden. Bei Widerspruch aus der Delegiertenversammlung entscheidet diese nach offener Abstimmung mit einfacher Stimmenmehrheit über die Verfahrensweise.
  12. Jedes Mitglied der Delegiertenversammlung hat bei Abstimmungen eine Stimme.
  13. Ergibt sich bei der Abstimmung Stimmengleichheit, so entscheidet die Stimme des 1. Vorsitzenden.
  14. Die Sitzungen der Delegiertenversammlung sind für alle Einzelmitglieder der angeschlossenen Mitgliedervereine zugänglich. Jedes Einzelmitglied der angeschlossenen Vereine hat das Recht, den Sitzungen als Gast beizuwohnen. Das Wort ist Gästen nur zu erteilen, wenn die Mehrheit der Delegiertenversammlung dem zustimmt.
  15. Wenn die Zahl der Gäste so groß wird, dass eine geordnete Durchführung der Delegiertenversammlung gefährdet erscheint, kann der 1. Vorsitzende die Gäste von der Versammlung ausschließen oder nur einen Teil nach seinem Ermessen zulassen.
  16. Die Delegiertenversammlung stellt die Richtlinien für die Arbeit der Mindener IG auf und entscheidet Fragen von grundsätzlicher Bedeutung. Zu den Aufgaben der Delegiertenversammlung gehören insbesondere:
    1. Entgegennahme des Geschäftsberichtes des Vorstandes
    2. Entgegennahme der Berichte der einzelnen Vorstandsmitglieder
    3. Entgegennahme des Berichtes der Kassenprüfer
    4. Beschlussfassung über den Jahresabschluss
    5. Beschlussfassung über die Entlastung des Vorstandes
    6. Wahl und Abwahl des Vorstandes
    7. Beschlussfassung über Änderungen der Satzung und die Auflösung der Mindener IG.
  17. Die Delegiertenversammlung genehmigt den Jahresabschluss über das vergangene Geschäftsjahr nach Entgegennahme des Geschäftsberichtes des Vorstandes, der Einzelberichte der Vorstandsmitglieder und des Kassenberichtes, nach Antrag der Kassenprüfer, durch Abstimmung mit einfacher Mehrheit.
  18. Die Delegiertenversammlung erteilt dem Vorstand Entlastung, nach Antrag der Kassenprüfer, durch Abstimmung mit einfacher Mehrheit.
  19. Die Delegiertenversammlung wählt die Vorstandsmitglieder in einfacher Wahl einzeln in getrennten Wahlgängen. Sie hat das Recht, den Gesamtvorstand oder jedes einzelne Vorstandsmitglied bei Vorliegen eines wichtigen Grundes auch schon vor Ablauf der Amtszeit mit zwei Drittel Mehrheit abzuberufen oder vorübergehend vom Amt zu suspendieren.
  20. Die Delegiertenversammlung hat das Recht, mit drei Viertel aller vertretenen Stimmen Satzungsänderungen zu beschließen.
  21. Über jede Delegiertenversammlung ist eine Niederschrift anzufertigen, die den Hergang der Sitzung sowie die gefassten Beschlüsse enthält. Die Niederschrift ist vom 1. Vorsitzenden und vom 2. Vorsitzenden zu unterschreiben.