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Präambel

Still- und Fließgewässer bieten Menschen, Tieren und Pflanzen wichtigen Lebensraum.
Grundsatz der Mindener Interessengemeinschaft der Fischereivereine e.V. ist es, aus Liebe zu Natur und Umwelt, Gewässer unserer Region als Lebensraum für Mensch und Tier zu erhalten und zu entwickeln.
Eine verantwortungsvolle Freizeitfischerei dient der Erhaltung eines ausgewogenen Naturhaushaltes. Sie ist unverzichtbarer Bestandteil des Natur- und Umweltschutzes in unserer gewachsenen Kulturlandschaft.
Freizeitfischerei ist zudem Teil unserer Kulturgeschichte und somit Teil der Traditionspflege, zu welcher sich die Mindener Interessengemeinschaft der Fischereivereine e.V. gleichfalls verpflichtet fühlt.
 
In diesem Sinne gibt sich die
Mindener Interessengemeinschaft der Fischereivereine e.V.
folgende Satzung:
§ 1 Name, Sitz, Geschäftsjahr

Der Verein trägt den Namen: „Mindener Interessengemeinschaft der Fischereivereine e.V.“. Der Name lautet abgekürzt: „Mindener IG d. FV e.V.“

  1. Im Folgenden wird die Mindener Interessengemeinschaft der Fischereivereine e.V. „Mindener IG“ genannt.
  2. Die Mindener IG hat ihren Sitz in Minden und ist im Vereinsregister eingetragen.
  3. Die Geschäftsadresse ist die Adresse des Vereinsheimes in Petershagen-Windheim. Dort befindet sich auch die Geschäftsstelle. Die Adresse lautet wie folgt.
Mindener IG d. FV e.V.
An der Schleuse 4
32469 Petershagen
  1. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.
§ 2 Ziele und Aufgaben

Die Mindener IG verfolgt ausschließlich gemeinnützige Zwecke. Die daraus resultierenden Ziele und Aufgaben sind:

  1. Zusammenschluss regionaler Angelvereine mit dem Ziel der einheitlichen Vertretung und Sicherung aller fischereirechtlichen Interessen.
  2. Aktiver Natur- und Umweltschutz mit dem Ziel Gewässer unserer Region als Lebensraum für Mensch und Tier zu erhalten und zu entwickeln.
  3. Durchführen geeigneter Hegemaßnahmen im Einklang mit wichtigen Aspekten des Natur- und Umweltschutz zum Zweck der Vitalisierung der heimischen Gewässer.
  4. Zusammenarbeit mit Behörden und Institutionen mit dem Ziel, den aktiven Beitrag der Freizeitfischerei zum Natur- und Umweltschutz, sowie alle anderen Ziele und Aufgaben der Mindener IG, zu ermöglichen und zu entwickeln.
  5. Durchführung und Unterstützung von Vereinsveranstaltungen mit dem Ziel den Natur- und Umweltschutz, in Einklang mit den Traditionen und Werten unserer Gesellschaft, allen Menschen, insbesondere der Jugend, näher zu bringen.
  6. Pachten, Erwerben und Bewirtschaften von Still- und Fließgewässern mit dem Ziel diese als Lebensraum für Mensch und Tier zur Verfügung zu stellen. Hierbei erhält die Freizeitfischerei besondere Bedeutung.
  7. Unterstützung der Mitgliedervereine bei Kauf, Pacht und Bewirtschaftung von Gewässern sowie bei Behördenkonflikten mit dem Ziel der Stärkung der vereinsinternen Interessen der Mindener IG und deren Mitgliedervereine.
  8. Darstellung aller Belange der Freizeitfischerei sowie des Natur- und Umweltschutzes in der Öffentlichkeit, mit dem Ziel, Interesse und Verständnis für die Zusammenhänge der Freizeitfischerei und des Natur- und Umweltschutzes in der Öffentlichkeit zu wecken.
  9. Besondere Förderung von Veranstaltungen der Mitgliedervereine für jugendliche Freizeitfischer mit dem Ziel junge Menschen für die Freizeitfischerei und den Natur- und Umweltschutz zu begeistern.
  10. Unterstützung von Casting Veranstaltungen mit dem Ziel, die sportliche Komponente der Freizeitfischerei zu fördern.

Die Mindener IG verhält sich in Fragen der Parteienpolitik, der Religion und der Rasse neutral.

§ 3 Gemeinnützigkeit

Die Mindener IG ist selbstlos tätig; sie verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Sie verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke " der Abgabenordnung.

  1. Mittel, die dem Verein zufließen, dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden.
  2. Die Mitglieder des Vereins dürfen in ihrer Eigenschaft als Mitglieder keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins erhalten. Es darf keine Person durch Ausgaben, die den Zwecken des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.
  3. Die Mitglieder des Vorstandes sind ehrenamtlich tätig. Bei Bedarf können Ehrenämter gegen Zahlung einer Aufwandsentschädigung nach §3 Nr. 26a EStG ausgeübt werden.
  4. Im Übrigen haben die Mitglieder und Mitarbeiter des Vereins einen Aufwandsentschädigungsanspruch nach § 670 BGB für solche Aufwendungen, die ihnen durch die Tätigkeit für den Verein entstanden sind. Hierzu gehören insbesondere Fahrtkosten, Reisekosten, Porto und Telefon. Die Liste ist nicht abschließend.
  5. Der Anspruch auf Aufwendungsersatz kann nur innerhalb einer Frist von 6 Monaten nach seiner Entstehung geltend gemacht werden. Erstattungen werden nur gewährt, wenn die Aufwendungen mit Belegen und Aufstellungen, die prüffähig sein müssen, nachgewiesen werden.
§ 4 Regelwerk

Neben dieser Satzung gibt sich die Mindener IG eine Geschäftsordnung, eine Gewässerordnung und eine Ehrenordnung.

  1. Weitere Regelungen können im Bedarfsfall durch den Beirat oder den Vorstand der Mindener IG beschlossen werden. Die durch den Beirat oder den Vorstand beschlossenen Regelungen dürfen nicht im Widerspruch zu der Satzung und den Ordnungen sowie den Grundsätzen der Gemeinnützigkeit stehen.
  2. Die Satzung, die Ordnungen und die beschlossene Regelungen des Beirates und des Vorstandes bildet gemeinsam das Regelwerk der Mindener IG.
  3. Die Geschäftsordnung beinhaltet alle Regelungen rund um das Geschäftsgebaren der Mindener IG.
  4. Die Gewässerordnung regelt die Rechte und Pflichten aller Personen, welche sich an und auf den erworbenen oder gepachteten Gewässern oder in den Liegenschaften der Mindener IG aufhalten. Insbesondere beinhaltet sie alle Informationen, welche für die Ausübung der Freizeitfischerei von Bedeutung sind. Die Beachtung der aktuellen Gewässerordnung ist Grundvoraussetzung für jede Fischereierlaubnis, welche die Mindener IG einem Freizeitfischer erteilt.
  5. Die Ehrenordnung beinhaltet alle Regelungen rund um das Vorgehen bei festgestellten Verstößen gegen geltendes Recht und das Regelwerk der Mindener IG. Darüber hinaus regelt die Ehrenordnung alle Belange rund um die Fischereiaufsicht der durch die Mindener IG bestellten Fischereiaufseher.
  6. Die Geschäftsordnung, die Gewässerordnung und die Ehrenordnung werden durch den Beirat erarbeitet und aktualisiert. Änderungen dieser Ordnungen sind nur durch den Beirat zulässig und bedürfen der Abstimmungen durch einfache Mehrheit. Die hier festgelegten Regelungen dürfen nicht im Widerspruch zu der Satzung und den Grundsätzen der Gemeinnützigkeit stehen.
  7. Die Geschäftsordnung, die Gewässerordnung, die Ehrenordnung und die sonstigen Regelungen sind schriftlich zu fixieren.
§ 5 Mitgliedschaft
  1. Mitglieder der Mindener IG können nur Fischereivereine werden, welche die Ziele der Mindener IG unterstützen. Die Mitgliedschaft wird durch eine schriftliche Beitrittserklärung erworben, über deren Aufnahme die Delegiertenversammlung der Mindener IG mit zwei Drittel Mehrheit durch eine schriftliche Mitteilung entscheidet.
  2. Mitgliedervereine der Mindener IG müssen im Vereinsregister des für sie zuständigen Amtsgerichtes eingetragen sein.
  3. Mitgliedervereine der Mindener IG müssen Mitglied eines Dachverbandes für die Freizeitfischerei sein. Sie können einem oder mehrerer dieser Verbände angehören.
  4. Die Mindener IG lässt ihren Mitgliedervereinen in ihrem inneren Aufbau und ihrer Verwaltung freie Hand.
  5. Eine Abschrift der Satzung eines jeden Mitgliedervereines ist der Mindener IG auszuhändigen. Bei Änderungen der Vereinssatzung ist jeder Mitgliederverein verpflichtet die Änderungen der Satzung unaufgefordert durch Aushändigen einer aktuellen Satzung der Mindener IG bekannt zu geben.
  6. Der Austritt eines Mitgliedervereines kann nur schriftlich gegenüber dem Vorstand, zum Ablauf des Weserpachtvertrages, unter Einhaltung einer halbjährlichen Kündigungsfrist erfolgen.
  7. Ein aufgelöster Mitgliederverein gilt mit dem Schluss des Geschäftsjahres als ausgeschieden, in dem seine Auflösung erfolgt.
  8. Das Ausscheiden eines Mitgliedervereines berührt den Fortbestand der Mindener IG nicht.
  9. Der Ausschluss eines Mitgliedervereines kann bei Verstößen gegen diese Satzung erfolgen. Details über den Ausschluss von Mitgliedervereinen regelt die Ehrenordnung der Mindener IG.
  10. Bei Ausscheiden oder Ausschluss verliert der Mitgliederverein jeden Anspruch auf das Vermögen der Interessengemeinschaft. Dagegen bleibt die Verpflichtung zur Zahlung der bis Ende des Geschäftsjahres fälligen Beiträge bestehen.
§ 6 Beiträge

Die Beiträge, welche die Mitgliedervereine an die Mindener IG zu entrichten haben, richten sich nach der Zahl ihrer Vereinsmitglieder. Als Beitragsquittung erhalten die Mitglieder Fischereierlaubnisscheine.

  1. Die Beitragshöhe wird vom Beirat nach Maßgabe der finanziellen Verpflichtungen der Mindener IG festgelegt und in der Geschäftsordnung festgeschrieben.
§ 7 Rechte der Mitgliedervereine

Alle Mitgliedervereine haben gleiche Rechte.

  1. Die Mitgliedervereine haben das Recht, die durch Zahlung der Beträge erhaltenen Fischereierlaubnisscheine an Mitglieder abzugeben. Die Weitergabe von Jahresfischereierlaubnisscheinen ist ausschließlich an ordentliche Vollmitglieder der Mitgliedervereine gestattet.
  2. Die Mitgliedervereine genießen alle Vorteile, welche sich aus der Erfüllung der Aufgaben und Erreichen der Ziele der Mindener IG gemäß § 2 dieser Vereinssatzung ergeben.
  3. Die Mitgliedervereine haben Anspruch auf kostenlose Beratung und Hilfe bei Verhandlungen mit Behörden, Institutionen, Grundstückseigentümern und Verpächtern im Rahmen der Wahrnehmung der Ziele und Aufgaben aus § 2 dieser Vereinssatzung.
  4. Die Mitgliedervereine haben Anspruch auf kostenlose Beratung und Hilfe in allen Fragen der Gewässerbewirtschaftung.
  5. Die Mitgliedervereine haben das Recht, auf den Grundstücken und an den Gewässern der Mindener IG Vereinsveranstaltungen durchzuführen.
  6. Jeder Mitgliedsverein hat das Recht durch die Entsendung eines Beiratsmitgliedes, sowie der Entsendung der Delegierten zu den entsprechenden Versammlungen, Anteil an den Entscheidungen der Mindener IG zu nehmen.
§ 8 Pflichten der Mitgliedervereine

Alle Mitgliedervereine haben gleiche Pflichten.

  1. Die Mitgliedervereine haben die Pflicht Beiträge an die Mindener IG pünktlich zu zahlen.
  2. Die Mitgliedervereine gewähren ihren Einzelmitgliedern auf Wunsch Einsicht in das Regelwerk der Mindener IG.
  3. Das Regelwerk der Mindener IG ist durch die Mitgliedervereine und ihre Einzelmitglieder zu befolgen.
  4. Kein Mitgliedsverein macht ein Pacht- oder Erwerbsangebot direkt oder indirekt auf ein Gewässer, das ein anderer Mitgliederverein bisher gepachtet hatte, oder wegen dessen Pachtung/ Kauf bereits ein anderer Mitgliederverein in Verhandlungen steht, ohne dass dieses Mitglied schriftlich auf sein Interesse an diesem Gewässer ausdrücklich verzichtet.
  5. Alle Mitgliedervereine treten für die unter § 2 Vereinsatzung genannten Ziele und Aufgaben ein. Sie haben den Vorstand der Mindener IG mit Rat und Tat zu unterstützen.
  6. Jeder Mitgliederverein hat die Pflicht zu den zwei regelmäßigen Arbeitseinsätzen pro Geschäftsjahr jeweils 5 Einzelmitglieder zu entsenden.
  7. Bei der Durchführung von Vereinsveranstaltungen auf den Grundstücken und an den Gewässern der Mindener IG haben alle Mitgliedervereine die Pflicht, fremdes Recht zu achten. Geplante Veranstaltungen sind jährlich dem Vorstand anzuzeigen. Bei der Durchführung von Fischereiveranstaltungen ist darauf zu achten, dass insbesondere das Tierschutzgesetz, sowie das Landesfischereigesetz NRW und die Landesfischereiverordnung NRW durch alle Teilnehmer beachtet werden.
§ 9 Organe der Interessengemeinschaft

Die Organe der Mindener IG sind:

    1. Delegiertenversammlung
    2. Kassenprüfer
    3. Beirat
    4. Vorstand
§ 10 Delegiertenversammlung

Oberstes Organ der Mindener IG ist die Delegiertenversammlung. Sie wird in der Regel vom 1. Vorsitzenden oder dessen ständigen Vertreter geleitet.

  1. Die Delegiertenversammlung besteht aus:
    1. Dem Vorstand der Mindener IG
    2. Den Vorsitzenden der Mitgliedervereine
    3. Den Delegierten
  2. Kann ein Vorsitzender eines Mitgliedervereines aus persönlichen Gründen nicht an der Delegiertenversammlung teilnehmen, kann er einen Vertreter aus seinem Vorstand entsenden. Das gleiche gilt, wenn ein Vorsitzender als Vorstandsmitglied der Mindener IG bereits an der Delegiertenversammlung teilnimmt.
  3. Die Zahl der Delegierten richtet sich nach der Mitgliederzahl des jeweiligen Mitgliedervereines. Vereine bis zu 200 Mitglieder stellen je 2 Delegierte und für je weitere angefangene 200 Mitglieder einen weiteren Delegierten.
  4. Die Delegierten werden vom Vorstand eines jeden Mitgliedervereines zur Delegiertenversammlung entsandt. Delegierte müssen Mitglied im entsendenden Mitgliederverein sein. Die Art und Weise der Delegiertenbestimmung bleibt den Mitgliedervereinen belassen.
  5. Die ordentliche Delegiertenversammlung tagt einmal im ersten Quartal eines jeden Geschäftsjahres.
  6. Die ordentliche Delegiertenversammlung ist durch ein Vorstandsmitglied des geschäftsführenden Vorstands (§ 13) der Interessengemeinschaft mit einer Frist von 8 Tagen unter Angabe der Tagesordnung schriftlich, auf postalischem oder elektronischem Weg einzuberufen.
  7. Außerordentliche Delegiertenversammlungen sind einzuberufen, wenn:
    1. der 1. Vorsitzende diese im Interesse der Interessengemeinschaft für zweckmäßig hält, oder
    2. wenn der Vorstand es mit einfacher Mehrheit beschließt, oder
    3. wenn zwei Drittel des Beirates dieses schriftlich fordern, wobei der Grund anzugeben ist. Wird dem Verlangen nicht innerhalb eines Monats entsprochen, so können die Antragsteller selbst die Delegiertenversammlung unter Mitteilung des Sachverhalts einberufen.
  8. Jede ordnungsgemäß einberufene Delegiertenversammlung ist beschlussfähig ohne Rücksicht auf die Zahl der anwesenden Delegierten. Die Beschlüsse der Delegiertenversammlung sind für alle Mitglieder bindend.
  9. Anträge an die Delegiertenversammlung sind ausschließlich schriftlich durch die Vorstände der Mitgliedervereine bis spätestens 48 Stunden vor dem Termin der Delegiertenversammlung an den ersten Vorsitzenden der Mindener IG zu richten.
  10. Nicht auf der Tagesordnung stehende Beratungsgegenstände und Anträge können in die Tagesordnung aufgenommen werden, wenn die Delegiertenversammlung mit einfacher Mehrheit dem zustimmt.
  11. Bei Abstimmungen bestimmt der 1. Vorsitzende die Verfahrensweise. In der Regel finden Abstimmungen offen statt. Bei Bedarf können Abstimmungen jedoch auch geheim durchgeführt werden. Bei Widerspruch aus der Delegiertenversammlung entscheidet diese nach offener Abstimmung mit einfacher Stimmenmehrheit über die Verfahrensweise.
  12. Jedes Mitglied der Delegiertenversammlung hat bei Abstimmungen eine Stimme.
  13. Ergibt sich bei der Abstimmung Stimmengleichheit, so entscheidet die Stimme des 1. Vorsitzenden.
  14. Die Sitzungen der Delegiertenversammlung sind für alle Einzelmitglieder der angeschlossenen Mitgliedervereine zugänglich. Jedes Einzelmitglied der angeschlossenen Vereine hat das Recht, den Sitzungen als Gast beizuwohnen. Das Wort ist Gästen nur zu erteilen, wenn die Mehrheit der Delegiertenversammlung dem zustimmt.
  15. Wenn die Zahl der Gäste so groß wird, dass eine geordnete Durchführung der Delegiertenversammlung gefährdet erscheint, kann der 1. Vorsitzende die Gäste von der Versammlung ausschließen oder nur einen Teil nach seinem Ermessen zulassen.
  16. Die Delegiertenversammlung stellt die Richtlinien für die Arbeit der Mindener IG auf und entscheidet Fragen von grundsätzlicher Bedeutung. Zu den Aufgaben der Delegiertenversammlung gehören insbesondere:
    1. Entgegennahme des Geschäftsberichtes des Vorstandes
    2. Entgegennahme der Berichte der einzelnen Vorstandsmitglieder
    3. Entgegennahme des Berichtes der Kassenprüfer
    4. Beschlussfassung über den Jahresabschluss
    5. Beschlussfassung über die Entlastung des Vorstandes
    6. Wahl und Abwahl des Vorstandes
    7. Beschlussfassung über Änderungen der Satzung und die Auflösung der Mindener IG.
  17. Die Delegiertenversammlung genehmigt den Jahresabschluss über das vergangene Geschäftsjahr nach Entgegennahme des Geschäftsberichtes des Vorstandes, der Einzelberichte der Vorstandsmitglieder und des Kassenberichtes, nach Antrag der Kassenprüfer, durch Abstimmung mit einfacher Mehrheit.
  18. Die Delegiertenversammlung erteilt dem Vorstand Entlastung, nach Antrag der Kassenprüfer, durch Abstimmung mit einfacher Mehrheit.
  19. Die Delegiertenversammlung wählt die Vorstandsmitglieder in einfacher Wahl einzeln in getrennten Wahlgängen. Sie hat das Recht, den Gesamtvorstand oder jedes einzelne Vorstandsmitglied bei Vorliegen eines wichtigen Grundes auch schon vor Ablauf der Amtszeit mit zwei Drittel Mehrheit abzuberufen oder vorübergehend vom Amt zu suspendieren.
  20. Die Delegiertenversammlung hat das Recht, mit drei Viertel aller vertretenen Stimmen Satzungsänderungen zu beschließen.
  21. Über jede Delegiertenversammlung ist eine Niederschrift anzufertigen, die den Hergang der Sitzung sowie die gefassten Beschlüsse enthält. Die Niederschrift ist vom 1. Vorsitzenden und vom 2. Vorsitzenden zu unterschreiben.
§ 11 Kassenprüfer

Die Kassenprüfer bestehen aus zwei Delegierten der Delegiertenversammlung.

  1. Sie werden auf der Delegiertenversammlung mit einfacher Mehrheit gewählt.
  2. Die Amtszeit beträgt jeweils zwei Jahre. Die Wahl hat versetzt zu erfolgen, so dass jährlich die Wahl eines Kassenprüfers zu erfolgen hat.
  3. Die Kassenprüfer sollten aus unterschiedlichen Mitgliedervereinen stammen und nicht mit einem Vorstandsmitglied des geschäftsführenden Vorstandes verwandt oder verschwägert sein.
  4. Die Kassenprüfer prüfen in der ordentlichen Kassenprüfung am Geschäftsjahresende die Geschäftsführung der Mindener IG. Ihnen ist das gesamte Buch- und Aktenmaterial vorzulegen und jede verlangte Auskunft zu erteilen.
  5. Die Kassenprüfer erstatten der Delegiertenversammlung Bericht über die Kassenprüfung des vorausgegangenen Geschäftsjahres.
  6. Die Kassenprüfer beantragen die Entlastung des gesamten Vorstandes.
  7. Bei Ausfall eines oder beider Kassenprüfer kann der Beirat über Ersatzstellung aus den eigenen Reihen mit einfacher Mehrheit abstimmen.
§ 12 Beirat

Der Beirat besteht aus den ersten Vorsitzenden der Mitgliedervereine.

  1. Ist ein Vorsitzender eines Mitgliedervereines Mitglied im Vorstand der Mindener IG entsendet er nach Möglichkeit seinen ständigen Vertreter. Ist dieses nicht möglich, so kann er ein anderes Vorstandsmitglied seines Vereines entsenden. Doppelfunktionen sind nicht zulässig.
  2. Der Beirat tagt, gemeinsam mit dem Vorstand, je Geschäftsjahr mindestens zweimal. Je nach Bedarf können weitere Beiratssitzungen anberaumt werden.
  3. Jedes Beiratsmitglied hat bei Abstimmungen eine Stimme.
  4. Ergibt sich bei der Abstimmung Stimmengleichheit, so entscheidet die Stimme des 1. Vorsitzenden des Vorstandes der Mindener IG.
  5. Der Beirat berät den Vorstand bei seiner Arbeit und unterstützt diesen bei Fragen von regionaler Bedeutung.
  6. Der Beirat berät über Satzungsänderungen, bringt diese in die Delegiertenversammlung ein und stellt diese zur Abstimmung.
  7. Der Beirat erarbeitet die Geschäftsordnung, die Gewässerordnung und die Ehrenordnung der Mindener IG. Der Beirat beschließt gemeinsam mit dem Vorstand diese Ordnungen mit einfacher Mehrheit. Änderungen bedürfen der erneuten Abstimmung im Beirat. Diese sind mit einfacher Mehrheit zu beschließen. Die Beschlüsse sind in den Ordnungen festzuschreiben.
§ 13 Vorstand
  1. Der geschäftsführende Vorstand besteht aus:
    1. 1. Vorsitzender
    2. 2. Vorsitzender
    3. Schatzmeister
      Sie bilden den Vorstand im Sinne des § 26 BGB. Zwei von ihnen sind jeweils gemeinsam vertretungsberechtigt.
  2. Der erweiterte Vorstand besteht aus:
    1. 1. Gewässerwart
    2. 2. Gewässerwart
    3. Obmann der Fischereiaufseher
    4. Natur- und Umweltschutzbeauftragter
    5. Medien- und Pressewart
  3. Das Vorstandsamt hat die Einzelmitgliedschaft in einem der Mitgliedervereine zur Voraussetzung.
  4. Detaillierte Beschreibungen und die Verteilung der Aufgabenbereiche der Vorstandsmitglieder ergeben sich aus der Geschäftsordnung.
  5. Der Vorstand tagt in der Regel Quartalsweise. Im Bedarfsfall kann eine andere Zeitspanne vereinbart werden.
  6. Der Vorstand ist zum wirtschaftlichen Haushalten bei der Erfüllung seiner Aufgaben verpflichtet. Näheres ist in der Geschäftsordnung festgelegt.
  7. Der Vorstand der Mindener IG wird von der ordentlichen Delegiertenversammlung gewählt.
  8. Die Amtszeit der Vorstandsmitglieder beträgt 3 Jahre. Sie bleiben bis zur Bestellung des neuen Vorstandes im Amt. Wiederwahl ist zulässig.
  9. Scheidet ein Vorstandsmitglied vor Ablauf seiner Amtszeit aus, oder ist ein Vorstandsmitglied dauernd oder längere Zeit verhindert, so hat der Vorstand das Recht der Selbstergänzung. Eine geeignete Ersatzkraft ist aus Reihen der Einzelmitglieder der Mitgliedervereine durch den Vorstand mit einfacher Mehrheit zu wählen. Die Wahl bedarf der Bestätigung der nächsten Delegiertenversammlung. Die Amtszeit der Ersatzkraft läuft zu dem Zeitpunkt ab, zu der die reguläre Amtszeit des ausgeschiedenen Vorstandsmitgliedes beendet wäre.
  10. Der Vorstand ist beschlussfähig bei Anwesenheit des 1. Vorsitzenden oder des von ihm beauftragten ständigen Vertreters und vier weiteren Mitgliedern des Vorstandes. Vertretung eines Vorstandsmitgliedes durch einen Delegierten ist zulässig. Hierbei hat der Vertreter seine Vertretungsbefugnis durch Vorlage einer schriftlichen Vollmacht des abwesenden Vorstandsmitgliedes nachzuweisen.
  11. Der Vorstand fasst seine Beschlüsse mündlich oder schriftlich mit einfacher Stimmenmehrheit. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des 1. Vorsitzenden. Die Beschlüsse sind schriftlich zu protokollieren und von dem Vorstandsvorsitzenden zu unterzeichnen.
  12. Mitglieder des Vorstandes, welche bei einem zu beratenden Gegenstand persönlich betroffen sind, können während der Beratung und Beschlussfassung von der Sitzung ausgeschlossen werden. Hierzu ist eine Abstimmung mit einfacher Mehrheit erforderlich, an der das betroffene Vorstandsmitglied teilnehmen kann.
§ 14 Ordnungsmaßnahmen

Die Mindener IG kann Ordnungsmaßnahmen gegen Mitgliedervereine, Einzelmitglieder der angeschlossenen Mitgliedervereine und Gastangler treffen, wenn diese gegen geltendes Recht oder das Regelwerk der Mindener IG vorsätzlich oder grob fahrlässig verstoßen. Details über das Treffen von Ordnungsmaßnahmen regelt die Ehrenordnung der Mindener IG.

§ 15 Satzungsänderung und Auflösung

Über Satzungsänderungen, die Änderung des Vereinszwecks und die Auflösung entscheidet die Delegiertenversammlung. Vorschläge zu Satzungsänderungen, Zweckänderungen und zur Auflösung sind den stimmberechtigten Mitgliedern bis spätestens einen Monat vor der Sitzung der Delegiertenversammlung zuzuleiten. Für die Beschlussfassung ist eine Mehrheit von drei Vierteln der anwesenden Stimmberechtigten erforderlich.

  1. Änderungen oder Ergänzungen der Satzung, die von der zuständigen Registerbehörde oder vom Finanzamt vorgeschrieben werden, werden vom Vorstand umgesetzt und bedürfen keiner Beschlussfassung durch die Delegiertenversammlung. Sie sind den Mitgliedervereinen spätestens mit der nächsten Einladung zur Delegiertenversammlung mitzuteilen.
  2. Bei Auflösung der Mindener IG fällt das gesamte Vermögen, nach Tilgung aller Verbindlichkeiten, an den Landesfischereiverband NRW, mit der Auflage, es entsprechend der bisherigen Ziele und Aufgaben der Mindener IG, ausschließlich und unmittelbar, in der Region der Mindener IG und im Sinn der Freizeitfischerei zu verwenden.
  3. Beschlüsse über die künftige Verwendung des Vermögens dürfen erst nach Einwilligung des Finanzamtes ausgeführt werden
§ 16 Inkrafttreten

Die vorstehende Satzung wurde von der außerordentlichen Delegiertenversammlung am 27.03.2012 beschlossen und tritt mit Eintragung in das Vereinsregister in Kraft.
Die bisherige Satzung vom 08.Januar 1960 verliert damit ihre Gültigkeit.